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das zweckfreie Bardarlehen



Zweckfrei heißt im Zusammenhang mit einem Bardarlehen, dass hier keine Vorgaben bezüglich der Verwendung der ausgezahlten Summe gemacht werden. Das bedeutet, der Darlehensnehmer kann bei einem Bardarlehen frei entscheiden, ob er sich davon ein neues Auto kauft oder damit seine Mietschulden begleicht. Diese Freizügigkeit beim Bardarlehen bedeutet natürlich auch ein erhöhtes Risiko für die Banken, denn bei vielen anderen Darehen haben sie die Möglichkeit, bei einem Zahlungsausfall das von der Darlehenssumme erworbene Objekt zur Befriedigung ihrer Forderung zu veräußern. Deshalb sollte man gerade beim Bardarlehen sehr genau auf die Konditionen achten. Manchmal locken einzelne Banken mit sehr niedrigem effektivem Jahreszinssatz, verlangen aber hohe Gebühren oder fordern ein hohes Disagio. Das Disagio ist der Teil des Kreditbetrages, der nicht ausgezahlt wird. Bevor man ein Bardarlehen in Anspruch nimmt, sollte man sehr genau durchrechnen, welche Beträge pro Monat das finanzielle Budget der Familie für die Rückzahlung des Darlehens hergibt und dabei auch daran denken, dass in der noch immer angespannten Wirtschaftslage auch schnell mal einem der Familienmitglieder eine Kündigung ins Haus flattern kann. Sind die Raten auch dann noch zu tragen oder droht dann der Weg ins wirtschaftliche Chaos? Lieber eine längere Laufzeit mit niedrigeren Raten wählen und ein paar Euro Zinsen für eine stille Reserve auf dem Konto in Kauf nehmen.

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  • test
    Ferenghi | 19.10.2009 12:47